Beiträge von Juzler

The Usual Suspects Konzert

THE USUAL SUSPECTS
Pissed off Anarcho Ska Dub Reggae Punk
Leuven / Belgien
www.myspace.com/usualsuspectspunx

SICK SOCIETY
Politisch motivierter Punkrock
ausm Saarland
www.myspace.com/sicksociety77

Sa, 22. Oktober 2011
Ab 20:00 Uhr
Eintritt: 4,- Euro
Im JUZ St.Ingbert

Und nochmal NO DOGS! Das heißt KEINE HUNDE!
Ein Konzert ist leider der falsche Ort für die Vierbeiner wegen Lautstärke, Glasscherben und anderer chaotischer Zustände.

BURT 7″ Release Show

Burt Release Show

BURT
Ultraschnelles Thrash-Geballer aus Saarbrücken
www.myspace.com/666burt666

BURT zelebrieren ihre Vinylveröffentlichung, zusammen mit den Kollegen von KSM40

KSM40
Die wohl konsequenteste DIY-Band Kölns. Und die drei Herren sehen nicht nur klug aus, sondern haben auch wirklich etwas zu sagen: hochpolitische Texte an erlesenem Geknüppel, eine Delikatesse für jeden Hardcore-Gourmet.
www.facebook.com/ksm40

Samstag, 13. August 2011
Ab 20:00 Uhr
Eintritt 5,- Euro (7 Inch EP inklusive!)
Im JUZ St. Ingbert

Feierabend Kneipe mit Konzert

Die Feierabend Solikneipe! Wie jeden zweiten Freitag im Monat mit netten Menschen, günstigen Getränken, guter Musik und leckerer Vokü. Eventueller Gewinn kommt libertären Projekten zugute.

Dieses mal spielt die Punkband La Societe Elle A Mauvaise Haleine aus Frankreich!

Fr, 09. September 2011
Ab 20:00 Uhr
Eintritt gegen freiwillige Spende
Im JUZ St. Ingbert

Aufruf zur Demonstration am 18.06.2011

JUZ BLEIBT …

… selbstverwaltet,

… unkommerziell

… und so wie WIR es wollen!

Zuerst die gute Nachicht: Das Juz wird nun auch ganz offiziell an seinem jetzigen Standort, in der Pfarrgasse 49, bleiben. Allerdings soll es im Erdgeschoss konzentriert werden und ein zusätzlicher Kellerraum den Wegfall von erster Etage und Speicher kompensieren. Durch Auszug von DLRG, Kinderschutzbund und schlussendlich auch der Kinowerkstatt, werden mehrere Räume in der „alten Pfarrgassschule“ frei werden, für die die Stadtverwaltung noch kein Nutzungskonzept vorgelegt hat. Wir hingegen schon. Mehrmals reichten wir Konzepte ein, welche scheinbar nie wirklich besprochen wurden. Stattdessen stellt die St.Ingberter Stadtverwaltung ihre eigenen Vorstellungen als alternativlos dar und sieht sie als Früchte eines “konstruktiven Dialoges“ mit den Jugendlichen. Ein solches Verhalten überrascht uns keineswegs. Nein, wir sind es nun schon seit fast einem Jahrzehnt in trauriger Stetigkeit gewohnt, hingehalten und verarscht zu werden.

Bereits im Jahr 2002 sollte mit der vom Stadtrat beschlossenen Renovierung begonnen werden. In den darauf folgenden Jahren wurden die bereitgestellten Gelder permanent zurückgehalten und an ständig neue Forderungen geknüpft, die wir immer wieder brav erfüllten. Zum Dank wurde uns ein Stein nach dem anderen in den Weg gelegt. Ein paar Jahre, und einige Vertragsbrüche später gipfelte das Ganze schließlich in der Kündigung unseres Nutzungsvertrages am 26.06.2008.

Gegen Ende des Jahres startete ein vorgeblich um unsere Jugend besorgter CDU-Politiker zusammen mit der Boulevardpresse eine Hetzkampagne gegen uns und das AJZ Homburg. Dabei stieß er in das selbe Horn wie die NPD, die, als sie von der Kündigung erfuhr, unserem Oberbürgermeister auf ihrer Internetseite gratulierte und ihm ihre Unterstützung zusprach. Dem zugrunde lagen kapitalismuskritische Aufkleber, politisch-libertäre Veranstaltungen und eine ganze Menge Fantasie eifriger Nachwuchspolitiker und Journalisten. Ganz frei nach dem Motto: „Selbstverwaltung? Dann so aber doch nicht!“ Blöd nur das wir noch im selben Monat den ersten Platz auf dem “ZOOM Videowettbewerb für Demokratie und Toleranz“ belegten. Und das auch noch mit einem Video das im Zuge der Proteste gegen die Kündigung entstand. Diese erzielten letzten Endes nun das von uns gewünschte Ergebnis. Was natürlich auch daran liegen mag, dass die Angebote der Stadtverwaltung (einige Kellerräume, ein desolates Häuschen am Stadtrand, sowie ein Haus, das in naher Zukunft abgerissen werden soll) keine ernstzunehmende Alternative darstellen. Da der Kündigungsbeschluss nur mit einer Umzugsmöglichkeit in ein anderes Gebäude bestand hatte, blieb der Stadt nichts anderes übrig als diesen aufzuheben.

Nun folgt der zweite Streich. Mit dem Argument die Renovierung bedarf einer Erneuerung der Elektrizität und das könnte aus Kostengründen nur für Keller und Erdgeschoss geschehen, will man uns aus den oberen Etagen vertreiben und sich für diese neue Nutzer suchen. Abgesehen davon, dass wir die Räume derzeit auch nutzen und es ohnehin fraglich ist, warum unsere Renovierungsgelder für allgemeine Sanierungsarbeiten verwendet werden, würde dieser Kostenrahmen ja auch für die Nutzung durch Andere anfallen. Zudem stammt die Elektrik des Gebäudes standardgemäß aus den 80ern. Keller und Internetcafe (1. Etage) wurden erst um 2000 grunderneuert. Das dürfte der Stadtverwaltung bekannt sein.

Auch unsere Änderungsvorschläge für einen neuen Nutzungsüberlassungsvertrag wurden allesamt abgelehnt. Stattdessen sollen verstärkte Kontrollmechanismen eingebaut und in einer unverhohlenen Dreistigkeit von uns selbst, in Selbstverwaltung getroffene Entscheidungen, als Pflichten festgeschrieben werden. Kontrollmechanismen, welche auch der ein oder andere Polizeieinsatz
zeigten. So fahren die OrdnungshüterInnen bei fast jedem Konzert am Jugendzentrum auf und ab; manch einer lässt beim Aussteigen auch mal den unkommunikativen Sheriff raushängen, wie zum Beispiel beim Konzert am 01. April der Fall.

Wir sind diese Spielchen leid. Wir lassen uns von keinen repräsentativen „Autoritäten“ vorschreiben, wie wir unsere Entscheidungen zu treffen haben. Auch werden wir nicht grundlos unsere derzeitigen Räume verlassen, damit diese leer stehen können. Wir solidarisieren uns mit den Kämpfen um selbstverwaltete Freiräume in anderen Städten und Ländern. Lasst uns zusammen am 18.Juni 2011 für den Erhalt unserer Zentren und ein freies und selbstverwaltetes Leben demonstrieren. Wir werden keine Eingriffe mehr hinnehmen.

JUZ BLEIBT SELBSTVERWALTET, UNKOMMERZIELL UND SO WIE WIR ES WOLLEN!

Treffpunkt
Samstag, 18. Juni 2011
11:00 Uhr
Bahnhof St. Ingbert

JUZ BLEIBT Festival III

Programm Freitag, 17.06.2011

Einlass 19:00 Uhr

Disanthrope
Misanthropical Peace Punk / Hessen
www.myspace.com/disanthrope
(ca. 20:00-21:00 Uhr)

Antilopen Gang
Hip Hop / Rap / Ruhrpott
www.myspace.com/antilopengang
(ca. 21:30-22:15 Uhr)

Tapete, Eik, Crying Wolf
HipHop / Rap / Berlin
www.myspace.com/tapeteberlin / www.myspace.com/eikammic
(ca. 22:30-24:00 Uhr)

Im Anschluss Aftershow-Party mit

Realitätsflucht
Minimal / Tekkno / Berlin

Ranz Fanz
Techno / Berlin

Die St. Ingberter Band „Das Maigöckchen Massaker“ hat abgesagt.

Programm Samstag, 18.06.2011

Demonstration
JUZ bleibt selbstverwaltet, unkommerziell
und so wie wir es wollen

11:00 bis 14:00 Uhr
Treffpunkt St. Ingbert Bahnhof

Faulenza
Liedermacher / Bochum
www.myspace.com/dieradikalalternativenfaulenzaband
(ca. 14:30-15:00 Uhr)

Vortrag
Ein Freiraum in Saarbrücken
Im Anschluss Film “Die Alte Feuerwache” in Saarbrücken
www.myspace.com/dieradikalalternativenfaulenzaband
(ca. 15:00-16:30 Uhr)

Beatbox-Workshop & Kicker-Turnier
(ab ca. 16:30 Uhr)

Auslaufmodell
Punk / St. Ingbert
www.myspace.com/auslaufmodell
(ca. 18:00-19:00 Uhr)

Sick Society
Flexibler Punk / Saarland
www.myspace.com/sicksociety77
(ca. 19:15-20:00 Uhr)

T.O.D.
Punk / Düsseldorf
www.youtube.com/watch?v=QiPta7YE60g
(ca. 20:15-21:15 Uhr)

Sluts‘ n
Punkrock alte Schule / Braunschweig
www.myspace.com/slutsn
(ca. 21:30-22:30 Uhr)

Chefdenker
Schamloser Punkrock / Köln
www.myspace.com/coverbandsistdiezukunft
(ca. 23:00-24:00 Uhr)

Im Anschluss Aftershow-Party mit

Freshizm und drei.de
Electro / House / St. Ingbert
www.soundcloud.com/freshizm / www.soundcloud.com/drei-de

Dubzilla
Dubstep / Berlin
www.soundcloud.com/dubzilla_berlin



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